Wer schreibt das?
Ich glaube, dass wir hinschauen müssen, wo es wehtut, und fragen müssen, warum etwas brennt. Deshalb schreibe ich. Weil es befriedigt, dem Unsagbaren Sprache zu verleihen. Und natürlich auch, weil es Spaß macht, zur Unterhaltung zu schreiben – vor allem, wenn man, wie ich, viele Jahre „nur“ Fachliteratur geschrieben hat. Nach einem Psychologiestudium habe ich an wissenschaftlichen Einrichtungen und Praxiseinrichtungen gearbeitet. Als psychologischer Gerichtsgutachter im Familienrecht und im Strafrecht habe ich die Schattenseiten des Lebens in vielen Variationen kennengelernt und war beteiligt, wenn es darum ging, wie es weitergehen soll.
Davor habe ich eine Schlosserlehre absolviert und über Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Vielleicht liegt es an den Belastungen als Scheidungskind, dass es dann aber ganz anders kam. Beide Wege waren wertvoll, keinen möchte ich missen.
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Weitere Publikationen (eine Auswahl)
Kindeswohl und Kindeswille
Psychologische und rechtliche Aspekte
Wenn die Familie auseinanderbricht, werden die Kinder oft zum Zankapfel. Vor Gericht muss entschieden werden, wer das Sorgerecht erhält. Kindeswohl und Kindeswille sind wichtige Kriterien der Beurteilung durch Sachverständige und Gerichte, auch in Fragen des Umgangsrechts, der Adoption und der Herausnahme aus der Familie. In diesem Buch wird erklärt, wie Kindeswohl und Kindeswille reflektiert und sensibel berücksichtigt werden können. Es bietet außerdem konkrete Anleitungen zur Diagnostik und zum Umgang mit dem Kindeswillen. Die kritische Auseinandersetzung mit dem Konzept der "Entfremdung" eines Kindes von einem Elternteil zeigt, wie schwierig eine differenzierte Beurteilung von Kindeswohl und Kindeswille sein kann.

Familienrechtspsychologie
Das Standardlehrbuch zur Familienrechtspsychologie grundlegend aktualisiert und erweitert. Wenn familiäre Konflikte vor Gericht gelöst werden müssen, ist psychologische Kompetenz für alle beteiligten Berufsgruppen unverzichtbar. Das vorliegende Buch macht den Leser vertraut mit den rechtlichen Grundlagen und der psychologischen Tragweite einzelner Konfliktthemen wie Sorgerecht, Umgangsrecht, Adoption oder Herausnahme von Kindern aus der Familie. Es zeigt anschaulich, wie diese theoretischen Grundkenntnisse in die Praxis der Jugendhilfe, Verfahrenspflege, Beratung und Gutachtertätigkeit eingebracht werden können.

Diagnostik der Beschwerdenvalidität
Sowohl im Rahmen von Begutachtungen wie zunehmend auch in einer Reihe von klinischen Kontexten ist die Frage nach der Authentizität geschilderter Beschwerden und/oder produzierter Symptome, aber auch verleugneter Beschwerden von herausragender Bedeutung. Im vorliegenden Sammelband wird ein breites Spektrum von Fragen zur Diagnostik positiv und negativ verzerrten Antwortverhaltens im zivil-, sozial-, familien- und strafrechtlichen Kontext aufgegriffen.
